Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

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  • Author Name: Anna Vendégház

Gültig ab: 28. März 2026

Hinweis zur Sprachfassung: Diese deutsche Fassung dient der Information der deutschsprachigen Gäste. Bei Abweichungen, Auslegungsfragen oder rechtlichen Unklarheiten ist die ungarische Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen maßgeblich.

1. Angaben zum Dienstleister

Die Dienstleistung wird vom Betreiber des Anna Gästehauses, dem Einzelunternehmer Hauer Péter, erbracht.

  • Sitz: 9622 Szeleste, Arany János utca 16, Ungarn
  • Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | +36 20 270 6707
  • Steuernummer: 45710722-2-38

Die Dienstleistung ist über die Website www.szelesteszallas.eu erreichbar.

2. Zweck und Geltungsbereich der AGB

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen die Grundlagen des Rechtsverhältnisses zwischen dem Dienstleister und dem Gast fest. Ziel dieses Dokuments ist nicht nur die rechtliche Übereinstimmung, sondern auch, die Rahmenbedingungen des Betriebs im Voraus eindeutig zu machen und Situationen zu vermeiden, die zu Missverständnissen oder Streitigkeiten führen könnten.

Mit der Inanspruchnahme der Dienstleistung akzeptiert der Gast diese Bedingungen. Die AGB werden mit der Bestätigung der Buchung und der Zahlung der Anzahlung Bestandteil des Vertrags.

3. Art der Dienstleistung

Das Anna Gästehaus ist in erster Linie eine für Gemeinschaften eingerichtete Unterkunft, die in der Regel als ganzes Haus gemietet werden kann. Sie ist für eine Nutzung gedacht, bei der die Gäste ihre Zeit nicht in voneinander getrennten Zimmern verbringen, sondern gemeinsame Räume nutzen und aufeinander Rücksicht nehmen.

Das Haus eignet sich für Familienzusammenkünfte, Treffen mit Freunden, betriebliche Teambuildings oder kleinere Workshops. Während der Nutzung erhalten die Gäste eine geschlossene, eigenständige Umgebung, die sie auf eigene Verantwortung in Anspruch nehmen.

4. Zustandekommen des Vertrags

Der Buchungsprozess beginnt in jedem Fall mit einer Abstimmung. Der Gast fordert ein Angebot an, worauf der Dienstleister antwortet und die Bedingungen präzisiert. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Dienstleister die Buchung bestätigt und der Gast die Anzahlung innerhalb der angegebenen Frist leistet.

Mündliche Vereinbarungen gelten nicht als Vertrag. Grundlage des Rechtsverhältnisses sind stets die schriftliche Bestätigung und die finanzielle Erfüllung.

5. Zahlungsbedingungen

Zur Sicherung der Buchung ist eine Anzahlung erforderlich. Dies ist kein rein administrativer Schritt, sondern Voraussetzung für die Freihaltung der Unterkunft, da der gebuchte Zeitraum anderen Gästen nicht mehr angeboten werden kann.

Die Zahlung des Restbetrags kann gemäß vorheriger Vereinbarung auf verschiedene Weise erfolgen. Die Zahlungsbedingungen werden in jedem Fall in der Bestätigung festgehalten.

6. Stornierung und Änderung

Im Falle einer Stornierung der Buchung wird die Anzahlung nicht zurückerstattet. Der Grund dafür ist, dass der Dienstleister den gebuchten Zeitraum anderen Gästen nicht mehr sicher anbieten kann.

Eine Änderung der Buchung, einschließlich einer Änderung des Termins oder der Gästezahl, ist nur möglich, wenn die Kapazität der Unterkunft dies zulässt. Jede Änderung erfordert eine gesonderte Abstimmung.

7. Nutzung der Unterkunft

Der Gast nutzt die Unterkunft auf eigene Verantwortung. Dies ist keine bloß formale Bestimmung, sondern hat praktische Bedeutung: Das Haus ist keine dauerhaft beaufsichtigte Unterkunft, und der Dienstleister hält sich dort nicht ständig auf.

Der Gast ist verpflichtet, das Haus bestimmungsgemäß zu nutzen, Rücksicht auf die Umgebung zu nehmen und die grundlegenden Regeln des Zusammenlebens einzuhalten. Die Unterkunft ist nicht für eine Nutzung geeignet, die die Ruhe anderer stört oder die Einrichtung unangemessen belastet.

8. Verantwortung und Schadensverursachung

Für Schäden, die während der Nutzung der Unterkunft entstehen, haftet der Gast in vollem Umfang. Dies gilt für alle Fälle, in denen am Haus, an dessen Einrichtung oder in dessen Umgebung ein Schaden entsteht, unabhängig davon, ob dieser vom Gast, von einer Begleitperson oder von einer unter seiner Aufsicht stehenden Person verursacht wurde.

Wenn ein Schaden eintritt, ist der Dienstleister berechtigt, das Ausmaß des Schadens festzustellen und die Kosten der Wiederherstellung gegenüber dem Gast geltend zu machen. Die Höhe des Schadens wird auf Grundlage der tatsächlichen Reparatur- oder Ersatzkosten bestimmt.

Ist der Schaden erheblich oder kommt zwischen den Parteien keine Einigung zustande, ist der Dienstleister berechtigt, seinen Anspruch auf rechtlichem Wege durchzusetzen. Dies kann eine Zahlungsaufforderung, ein Forderungsmanagementverfahren oder gegebenenfalls die Einleitung eines Gerichtsverfahrens umfassen.

Der Dienstleister übernimmt keine Verantwortung für persönliche Gegenstände und Wertgegenstände des Gastes sowie für auf dem Parkplatz abgestellte Fahrzeuge und deren Inhalt.

9. Verweigerung der Dienstleistung

Der Dienstleister ist berechtigt, die Erbringung der Dienstleistung zu verweigern oder zu beenden, wenn das Verhalten des Gastes den Zustand der Unterkunft, die Ruhe anderer oder die Erfüllung des Vertrags gefährdet.

Dies gilt insbesondere dann, wenn der Gast seiner Zahlungspflicht nicht nachkommt, die Unterkunft nicht bestimmungsgemäß nutzt oder ein Verhalten zeigt, das mit der Nutzung der Unterkunft nicht vereinbar ist.

10. Beschwerdebehandlung

Beanstandungen im Zusammenhang mit der Unterkunft sind während des Aufenthalts mitzuteilen. Dadurch besteht die Möglichkeit, auftretende Probleme noch vor Ort zu behandeln.

Nach der Abreise vorgebrachte Reklamationen ist der Dienstleister nicht verpflichtet anzuerkennen, da die Situation zu diesem Zeitpunkt nicht mehr angemessen geprüft werden kann.

11. Höhere Gewalt

Der Dienstleister haftet nicht für Ereignisse, die außerhalb seines Kontrollbereichs liegen und die nicht vorhersehbar oder nicht abwendbar sind. Dazu können zum Beispiel Naturereignisse, Ausfälle von Versorgungsleistungen oder andere außergewöhnliche Situationen gehören.

12. Datenschutz

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gelten die Bestimmungen der Datenschutzerklärung. Der Dienstleister verarbeitet die Daten ausschließlich in dem Umfang, der für die Erbringung der Dienstleistung erforderlich ist.

13. Schlussbestimmungen

Für Fragen, die in diesen AGB nicht geregelt sind, gelten die jeweils anwendbaren ungarischen Rechtsvorschriften, insbesondere die Bestimmungen des ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuches.

Der Dienstleister behält sich das Recht vor, diese Bedingungen zu ändern. Die jeweils aktuelle Fassung ist immer auf der Website verfügbar.

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